Feenmord
Ein Mystik-Krimi
Manche Wahrheiten sterben im Schweigen.
Autor: Thomas Vaucher
Regie: Davina Siegenthaler Hugi
Die einen glauben an Feen. Die anderen suchen einen Mörder. Es gibt Orte, an denen die Grenze zwischen unserer Welt und einer anderen dünn wird. Die Pfyffe ist so ein Ort. In Pfyffenmatt erzählt man sich seit Generationen von diesem Hügel, auf dem die Feen wohnen und wehe dem, der ihnen zu nahe kommt.
Als der Schamane des Dorfes tot aufgefunden wird, raunt man, die Feen hätten ihn geholt, wie seinen Mentor vor einigen Jahren. Selbstmord, sagt die Polizei. Zu glatt, findet die Journalistin. Sie ist gerade angereist, um eine harmlose Reportage über die alten Sagen zu drehen. Stattdessen verliert sie sich in einem Nebel aus Flüstern, Ritualen und Dingen, die sich nicht erklären lassen. Ein Kind spricht mit Wesen, die niemand sieht. Vögel scheinen Botschaften zu tragen.
Was, wenn in den Geschichten mehr Wahrheit steckt, als die Bewohner zuzugeben wagen? Und was, wenn hinter dem Zauber ganz und gar menschliche Motive stecken? Eine frische Wunde, ein vergrabenes Geheimnis, Eifersucht, eine verbotene Liebe, ein alter Fluch. Im Dorf sammeln die Journalistin und ihr Kameramann Indizien, Motive und Lügen. Ein Ort voller Verdächtiger und eine Frau, die nicht locker lässt.
Je tiefer sie gräbt, desto freundlicher lächelt das Dorf – und desto gefährlicher wird es für sie selbst. Mord oder Magie? In Pfyffenmatt ist die gefährlichste Macht nicht die der Feen, sondern das Schweigen der Menschen.
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